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Rückblick: Elemental Entstehung des Werks

November 30th, 2013

Nachdem Mana einen so schönen Rückblick zu ihrem Manga über die letzten 10 Jahre gemacht hat, hat mich der Elan für Elemental auch gepackt :3

Der Ursprung von Elemental liegt – man mags kaum glauben – im Pokemon Training Card Game für denGame Boy Color. Ich hatte damals ein Magazin indem der Protagonist sowie die aus dem Spiel Top4 als Artwork abgebildet waren – diese habe ich damals abgezeichnet und meine eigenen Charas daraus gemacht.

Und da ich schon immer einen Hand zu den vier Elementen hatte, hatte folglich jeder der Charas eins – der Anfang von Elemental.

Damals war das ganze noch eine Story um ein Mädchen, das über das Meer in die Zukunft kommt und dort Abenteuer mit den drei Jungs erlebt – ich habe sogar nur geschrieben – ein Roman… weit gekommen bin ich nie. (Ich war damals 14 oder 15.. ^^)

Durch den Einfluss von Anime auf RTL2 kam ich dann auf die Idee, Elemental in eben diesem Konzept zu planen – als Serie. Mit Staffeln, Folgen und Inhalten. Das ganze erfolgte in einem Schulheft indem ich alle aufgeschrieben habe… Sogar mit Inhaltsangaben der Folgen o_O Es gab 5 Staffeln, wobei ich Details nur zur ersten Staffel geschrieben hab…

Die Charaktere haben sich in der Zeit auch stark gewandelt – Tyson hat sich von allen am wenigsten Verändert. Er war immer der Held – mit Pferdeschwanz und störrischem Wesen. Die anderen haben sich stark verändert – es kam ein zweites Mädchen dazu, die Elemente wurden mehrfach getauscht. Es gibt Charaktere, die verschwunden sind, wie der alte Krieger Cosmos oder die alten Feinde die damals auch Elemente hatten… Ich könnte vermutlich für jeden Chara eine eigene Retro-Perspektive schreiben . Es gab sogar eine Phase – dass muss so zu der Zeit gewesen sein, als Diesney die „W.i.t.c.h.“ rausgebracht hat, wo ich getestet habe, ob Elemental als reines Magical Girl Konzept funktioniert… xD

Mal davon ab, dass ich sauer war, weil man mir mit der Idee zuvor gekommen ist… kindische Gedanken halt. Bei Avatar war ich dann schon entspannter – ich habe mir dann eher angesehen, wie andere das Konzept der 4 Elemente angehen :3

Ich habe damals dann sogar die erste Episode gezeichnet – damals noch mit großen Kulleraugen (Arina Tanemura war damals mein Mangavorbild) und alles im Original. DinA4 Seiten gefaltet, zusammengeklebt und die Graufächen mit Stiften ausgemalt… leider existieren diese Seiten nicht mehr – ich hatte irgendwann eine Stilkrise mit den großen Augen und habe ALLES weggeworfen, was ich bis dahin gezeichnet habe… u____u°

Danach habe ich Elemental liegen lassen und dann „Moonlight“ gezeichnet… Elemental blieb als geliebtes Werk in den Schubladen – ich wollte besser zeichnen, bevor ich damit anfange. Und so entstanden all die anderen Werke – aber Elemental wurde immer weiter geplant. Charaktere veränderten sich, einige wurden gestrichen – neue kamen hinzu. Das Konzept wurde überarbeitet..

Ich habe gemerkt, dass Elemental sehr im Animestil geplant war, Mangas aber ganz anders ticken – und auch viele Dinge die mich bei „Magical“ Serien gestört haben wie – die sehen verwandelt immer noch so aus wie vorher o.Ó oder warum reagiert die Presse die auf die Ereignisse haben mich bewegt.

Also habe ich – während ich in der Endphase von Drag Wind war Elemental neu aufgesetzt. Die Charas wurden ausgefeilt, die Welt und ihre Grundprinzipien gebaut, das Elementkonzept durchdacht – und dann die Story geschrieben.

Ich habe jedes Kapitel mit Inhalt geschrieben – über einen großen Zeitraum sind so 56 Kapitel entstanden. Ich arbeite eigentlich ausschließlich digital beim planen. Es fällt mir leichter, so Dinge einzufügen, abzuhaken oder nochmal nachzusehen… vermutlich eher untypsich, da ich sonst ein sehr analog arbeitender Mensch bin xD

Bei dieser Planung gabs zum Beispiel auch Punkte die dann endgültig sich geändert haben. Es gab zum Beispiel ein Waffenkonzept für die Krieger – da es aber rein logisch gesehen nicht passte habe ich es gestrichen… das hebe ich mir für eine andere Story jetzt auf ^-^

Solche Dinge haben sich oft auch beim zeichnen und scribbeln ergeben… es gab zig Designs für die verwandelten Kostüme und dabei auch Accesoirs – wie verwandeln sie sich? Items? Kristalle? Wie baue ich es ein? Symbole… das planen basiert also viel auf Zeichnungen die am Ende schriftlich – und viel im Kopf, festgehalten werden.

Und nun – nach über 10 Jahren bringe ich diese Geschichte zu Papier. Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wie diese Geschichte über die Jahre gereift, gewachsen ist und nun endlich… für euch zu lesen ist :D

Wenn ihr wollt, schreib ich auch Chara-Retro-Persketiven mit all den Design etc o.o

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Feder Test: Maru-Feder

Juni 30th, 2013

Jeder der Mangas zeichnet, setzt sich über kurz oder lang mit Federn auseinander. Denn sie sind, im Gegensatz zu Finelinern variabel in der Stichstärke und sorgen somit für den persönlichen Touch der Dreidimensionalität der Zeichnungen.

Ich habe mich in den letzten Wochen insebesondere mit den Maru-Federn auseinander gesetzt. Bisher stand ich mit eben diesen nämlich ein wenig auf Kriegsfuß ^^;  Aber gerade wenn es um feinie Linien für Augen oder Details geht sind die unabdingbar. Und mein Fazit – zwischen den einzelnen Marken gibt es große Unterschiede…

Deleter

Die Deleter Federn sind wohl als Standard bekannt. Auf jeder Messe und in vielen Online-Stores findet man diese. Ich diese Feder auch jahrelang genutzt, finde sie jedoch nur bedingt gut. Die Stichstärke ist fein, wie es für eine Maru sein soll, jedoch kratzt diese Feder doch arg, sodass es schwer ist, damit zügig Linien zu ziehen.

Hiro 800

Diese Feder habe ich im J-Stuff Shop gefunden und auf verdacht einfach mal gekauft. Lt. Beschreibung ist sie mit der Deleter Maru-Feder vergleichbar. Ich finde die Feder ein wenig angenehmer, als die von Deleter, jedoch kratzt sie ebenfalls ein wenig und von der Strichstärke ist sie bedeutend variabler, als andere Marus. Man kann mit ihr sogar dickere Linien Ziehen. Daher verwende ich sie weniger als Marufeder, sondern mehr für Farbbilder, da ich so die Federn nicht tauschen muss.

Nikko

Die Nikko Federn werden heiß von Profis empfohlen, wenn es um Maru’s geht. Aus purer Neugierde habe ich mir diese also aus Japan importiert. Und kann nur bestätigen, was alle sagen. Diese Maru-Feder ist toll! Sie kratzt kaum und die Striche sind sehr fein, auch wenn man den Druck erhöht, sodass man selbst bei unruhiger Hand, schöne, feine Linien zieht. Somit auch inzwischen mein persönlicher Favorit heart

Das sind natürlich nicht alle Federn, von Zebra gibt es auch eine Maru, die ich noch nicht ausprobiert habe, aber gerne noch möchte. Wenn ich das nächste Mal etwas kaufe, werden sich noch neue dabei sein.

Ich hoffe, dies hilft euch ein wenig :)

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VERnarrt – Review

Juni 2nd, 2013

Unter dem Motto: “VERnarrt? – Absolut!” hat der Vernarrt-Zirkel  seine erste Anthologie herausgebracht.

Ich habe mir den Band auf der Dokomi gekauft und bin insgesamt echt froh darüber. Die Druckqualität des Bandes ist sehr gut, neben den acht Kurzgeschichten gibt es auch Farbillustationen und natürlich Seiten auf denen die Zeichner sich zu Wort melden :D Und es scheint auch nicht der letzte Band zu sein, über die Website könnt ihr unter anderem die Bewerbungsmöglichkeiten erfahren.

Und nun zu den Geschichten

Verschwunden von Babbelfish

Verschwunden ist eine Geschichte über Freundschaft und Wünsche. Und über die Ängste die damit einhergehen. Die Umsetzung der Geschichte ist sehr künstlerisch und hält sich nicht unbedingt an bestimmte Konventionen. Man muss genau lesen, damit man den Anschluss nicht verliert.

Vergissmeinnicht von Cort

Diese Gesichte erzählt von Liebe, Hoffnung und scheint aus dem echten Leben gegriffen. Eine meiner persönlichen Favoriten ^^=  Die Geschichte lässt sich sehr leicht lesen, das Paneling ist klar und sauber aufgebaut.

Verschwitzt von HolzEsserin

HolzEsserin hat eine Comedystory beigesteuert, die viele Klischees von Mangas auf sehr charmante Weise auf’s Korn nimmt. Denn die heimliche Schulhofliebe hat immer ihre Tücken… und diese hier ist besonders gut dargestellt yay

Verirrt von PaperPlanePilot

So manche Geschichte entwickelt sich ganz anders als Gesacht. Verirrt gehört eindeutig dazu! Und bricht damit Grenzen auf, die sich Zeichner selber setzen. Gekonnt gemacht, denn so wird aus einer einfachen Kinderneugier etwas neues.

Verkannt von Salamandra

Verkannt erzählt von drei jungen Schülern und den Problemen mit verhauten Tests sowie Terminkonflikten. Die Geschichte ist sehr angenehm, locker und leicht gezeichnet und lässt sich genauso lesen.

Verschenkt von Sleepyheadphone und Unschuldslamm

Verschenkt fällt insgesamt in dem Band auf, ein anderer Stil in den Zeichnungen und auch auf Raster wurde verzichtet, stattdessen wurden Schwarzflächen und Schraffuren genutzt. So bekommt die Geschichte über den ungeplanten Tod zweiter Jungs einen passenden Touch.

Verschlossen von Teebeutelchen

Was passiert, wenn man die Möglichkeit seinen geliebten Star zu treffen? Klar – man versucht an ihn ranzukommen – egal zu welchem Preis. Die Geschichte ist sehr lustig und hätte sicher noch mehr Potenzial, wenn sie mehr Details eingebaut hätte.

Verbraucht von HolzEsserin und Unschuldslamm

Jedes Kind hat einen Zauber – hier ist es eine Sockendose. Doch was ist, wenn ein Zauber nicht mehr funktioniert? Die Geschichte, so simpel sie auch sein mag, erzählt über das erwachsenwerden und die Schwerigkeiten die wir alle damit in der einen oder anderen Form erleben konnten.

Insgesamt ist der Band wirklich schön und jeden ans Herz zu legen, der junge Zeichner aus der Szene unterstützen möchte. Denn neben größeren Zeichnern finden hier auch junge noch nicht so Sattelfeste Zeichner eine Möglichkeit, gedruckt zu werden. Und das wiederum ist eine schöne Mischung :)

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a Story to tell Band 4 – Review

Mai 22nd, 2013

Erschienen zur LBM 2013 ist der 4. Band von a story to tell. Dieses mal im knalligen Orange :D  Die Cover sind von Windreiter und Yaa, die dieses Mal als große Gastzeichnerin eine Geschichte beigesteuert hat.

Außerdem hat der Band wieder einige Extras wie Illustrationen, Interviews mit den Zeichnern sowie der Herausgeberin und ein Tutorial! Für alle Neugierigen findet ihr Leseproben und weitere Infos wie immer im Animexx-Fanzirkel – und hier zun mein Review zu den Geschichten aus Band 4:

Die Geschichten…

Iris Fighter von Yaa

Yaa hat in Zusammenarbeit mit Oliver Chhuon Buntha eine wunderbare Geschichte über Kämpfe, Freundschaft und Magie beigesteuert. Die Geschichte ist ausgewogen gezeichnet und sowohl Schwarz als auch Raster sind gekonnt eingesetzt. Die Kämpfe haben mir beim Lesen echt gefallen und der Wechsel zwischen Ernst und Slapstik trägt die typsiche Yaa-Note :3  Auf jeden Fall ein echter Lesetipp bei dem Schwachstellen nicht sofort auffallen.

Totentanz von evy_clocharde

Evy hat eine schweizerische Geschichte über den Totentanz gezeichnet. Sie vereint gekonnt damit historische Elemente mit dem Mangastil. Die Geschichte  ist zart und ausdrucksstark gezeichnet und mal etwas anderes. Andererseits ist die Geschichte damit vielleicht auch nicht für jeden etwas – da sie sich doch anders ist, als andere. Trotz allem solltet ihr euch darauf einlassen und mittanzen :haha:

Alles für die Katz von Xyncomics

Xyncomics steuert wieder eine starke, shonen-Actiongeschichte bei. Neben den Starken ausgeprägten Kampfszenen gibt es auch etwas zum schmunzeln. Das Werk ist sehr ausdrucksstark gezeichnet und verzichtet weitesgehend auf Raster, die nur sparsam eingesetzt wurden und so den Stil noch mehr unterstreicht.

Hinter deiner Maske von nayght-tsuki

tsuki steuert für den Band eine Alltagsgeschichte über eine Begegnung und Kennenlernen von Menschen mit gleichen Interessen und der Erkentnis, dass jeder so seine Geheimnisse hat. Der Stil hat wie üblich einen starken Shojo-Einfluss, wobei tsuki durch den Einsatz von Schwarzflächen schnell dem ganzen eine andere Note geben kann  :)

Du von Goldfisch

Goldfisch ist neu in der ASTT Familie und bring einen neuen Stil mit, der nicht unbedingt an Manga erinnert. Die Geschichte erzählt von einem engstirnigen Jungen der zwangsläufig einen neuen Weg einschlagen muss. Die Geschichte ist klassisch, dafür habe ich den neuen Stil als sehr erfrischend empfunden, weil es etwas ganz andres ist ^^=

Verguckt von DatAndreee und Flint

Verguckt ist eine Liebesgeschichte über ein Pärchen, das von allen scheinbar nur kritisch beäugt wird. Die Geschichte ist knackig erzählt und sehr ausgewogen im Zeichenstil und der Schwarz/Weiß gebung. Diese Geschichte hat mir persönlich besonders gefallen yay

Der Kampf gegen die Langeweile von Smarakt

Smarakt steuert für astt eine Geschichte über eine Welt bei in der alles Möglich ist. Wie soll man sich da nicht langweilen? Die Geschichte birgt viele Möglichkeiten und Smarakt findet ihre ganz eigene Lösung :haha: Der Stil passt zur Geschichte, ausgefallen und doch schlicht.

Auf dem Friedhof sind die Geister los von Ink

Diese Geschichte erzählt eine traurige und doch schöne Romanze auf dem Friedhof. Das ganze wirkt aufgrund weniger Schwarzflächen und leichter Raster sehr zart was sehr ungewöhnlich ist bei einem Friedhof-Konzept.

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Dokomi 2013

Mai 19th, 2013

Zugegeben, gebloggt habe ich länger nicht, aber unntätig war ich in den letzten Wochen immerhin nicht :3

Neben dem fertig stellen von Kapitel 4 von Elemental arbeite ich bereits an dem 5 und gestern war ich nach langer Zeit mal wieder auf einer Messe. Die Dokomi in Düsseldorf ist im Vergleich zu 2011 extrem gewachsen – ich war total erstaunt, wie groß die Zeichneralle war O_O Soweit ich gehört habe über 90 Zeichner…

Entsprechend habe ich mich dort stundenlang aufgehalten. Neben einigen bekannten Gesichtern habe ich auch einige Zeichner getroffen, die man aus dem Internet oder dem Buchhandel kennt.

Am meisten hat es mich aber eigentlich gefreut ein paar Leute zu treffen und mit ihnen zu reden, die man noch gar nicht kennt… ich habe ein paar sehr schöne Entdeckungen gemacht und auch vieles gekauft, von Kleinigkeiten wie Lesezeichen bis hin zu Eigenproduktionen. :3

Interessant war außerdem der Austausch mit den Zeichnern. Was sie anbieten, wie sie es herstellen und die Motivation der Leute. Ich hätte gerne noch mit viel mehr Leuten gesprochen… zum einen weil es toll ist mit so vielen Zeichnen zu reden, zum anderen aber auch die unterschiedlichen Reaktionen die man sieht. Einige Dinge die ich gesehen und gehört habe haben mich zum Nachdenken gestimmt…

Und natürlich – die überaus große Überlegung – selber dabei zu sein. Mit einem eigenen Stand. Würde es sich lohnen? Würde sich jemand für mein Zeug interessieren? Würde man Geld dafür ausgeben? Für Bilder von mir? Egal in welcher Form…

Würde sich irgendwer meine Mangas in gedruckter Form ins Regal stellen? Würde ich dafür Zeit, Geld und Nerven investieren um alles nochmal zu zeichnen…?

PS: Für alle Facebook-Fans: https://www.facebook.com/AsaiMia heart

Dort wird es sicher auch öfter was zu sehen geben, als hier yay

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new call of duty 2010