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Anatomie

Samstag, März 26th, 2011

Erste StudienIch habe in den letzten zwei Wochen wenig gezeichnet – und wenn ich einen Stift in der Hand hatte, dann für gewöhnlich, weil ich mich mit dem ersten Anatomiebuch hingesetzt habe.

Ich weiß nicht, ob es ein gutes Vorgehen gibt, um mit Büchern zu lernen… ich selbst habe schlichtweg die Beschreibungen gelesen und die Beispielbilder dazu nachgezeichnet. (Okay, manchmal habe ich den Text auch überflogen, weil es furchtbar war ^^; )

Insgesamt auf jeden Fall muss ich sagen, gab es durchaus so ein paar Punkte, die ich dazulernen konnte. Insbesondere was die Knochen angeht, erscheint mir jetzt einiges logischer und stimmiger…

Was ich aus dem Buch jetzt jedoch noch nicht gemacht habe, ist das zweite Kapitel, sozusagen. Porträts zeichnen. Denn mir geht es doch mehr um die körperliche Anatomie :)

Am Anfang jedoch viel es mir schwer, zu „lernen“. Denn anders, als bei der Perspektive damals, ist Anatomie wiederum sehr flexibel, es kann von Mensch zu Mensch anders sein. Und da ich das ganze am Ende ja wiederum auf meinen Mangastil umbrechen muss war der Einstieg nicht so einfach.

Aber jetzt werde ich mich erstmal mit den nächsten Elemental Seiten beschäftigen, die halbfertig hier rumliegen, bevor ich mich an das zweite Buch mache. Schauen wir mal, ob’s schon ein bisschen was bringt ._.

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zeichnen Lernen

Freitag, März 11th, 2011

Anatomie Bücher Ehrlich gesagt, das zeichnen zu lernen ist etwas, mit dem ich mich, gerade am Anfang, nicht so beschäftigt habe.

Damals habe ich einfach drauf los gezeichnet. Jahrelang. Und Kritk und Hinweise, dass etwas nicht ganz korrekt ist tut man gerne damit ab, dass man ja noch nicht so lange zeichnet.

Aber irgendwann, zumindest, wenn man weiterkommen will, muss man einsehen, dass man sich hinsetzen sollte um zu lernen. Zumindest für Themen, bei denen es geht. (Es gibt auch viele Punkte, die man nicht lernen kann)

Das erste mal habe ich mich mit Perspektive beschäftigt. Fluchtpunkte und Co. Auf Empfehlung hin kaufte ich mir das Buch Räumliches Zeichnen von Henk Rotgans Das Buch ist nicht sonderlich dick und nachdem ich einmal den inneren Schweinehund überwunden hatte ging es sogar ganz gut mit dem durchlesen. Inzwischen verstehe ich einiges mehr von Perspektive und werde für meine Hintergründe gelobt :) Ich kann es also empfehlen.

Doch es bleibt noch ein weiterer Punkt, der auch heute noch bemängelt wird. Anatomie. Proportionen der Figuren. Also habe ich zwei weitere Bücher (sehr günstig) gekauft und werde anfangen zu lernen. Das wird sicher nicht so leicht, wie Fluchtpunkte verstehen… aber dafür sicherlich auch noch nützlicher.

Hoffe ich. xD

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Tipps für’s zeichnen

Samstag, Januar 9th, 2010

Im Rahmen der Zeichnercommunity MangaCarta habe ich ein paar Zeichentipps zusammengestellt – die man beachten sollte, wenn man einen Manga zeichnet. Das ist bei weitem natürlich noch nicht alles, aber es ist ein Anfang:

Zuerst Sprechblasen

Sprechblasen enthalten nicht nur den Text, der die Geschichte erzählt, sondern können natürlich auch viel mehr. In erster Linie leiten sie den Leser über die Seite.

Beispiele (alles westliche Leserichtung)


Im linken Beispiel sieht man deutlich an der roten Linie – die Sprechblasen weisen einem dem Weg – man erfasst Text und folgt so gleichzeigt den Bildern…

Im rechten Beispiel wurde nur eine Sprechblase weggelassen – dadurch verändert sich der Lesefluss und der grün umkreiste Bereich wird schnell außen vor gelassen.


Die Reihenfolge der Sprechblasen ist ebenfalls wichtig. Während man im ersten Panel noch erahnen mag, dass man von oben nach unten lesen soll – so ist man sich im mittleren Panel schon nicht mehr klar darüber. Obere? oder doch die andere, weil sie weiter links steht?
Im rechten Doppelpanel ist dann klar. Erst die Sprechblase die beide Panels schneidet, dann oben.

Das ganze verdeutlicht, dass klar ersichtlich sein muss, welche Blase als erstes kommt. Denn wenn der Leser dies nicht erkennen kann und in der falschen Reihenfolge liest, geht der Sinn des Textes verloren… und der Leser hat keinen Spaß mehr.


Ebenso kann man bewusst planen, was als erstes erfasst werden soll. Entweder erst das Bild und dann der Text – oder erst der Text und dann das Bild. So kann man steuern, was der Leser als erstes erfassen soll.


Und – logische Reihenfolge. Nehmen wir die Reaktion auf eine Glocke, Beispielsweise eine Schulglocke.
Panel 1 macht keinen Sinn. Denn die Reaktion der Person kommt, bevor das läuten erfasst wird. Richtig in Panel zwei. Das läuten – verdeutlicht durch ein Soundword – danach die Reaktion der Person. Der Leser kann das ganze so wunderbar nachvollziehen.

Als nächstes: Panelsetting


Das Beispiel zeigt zwei nacheinander folgende Panels – mit einem gravierenden Fehler.
Die Personen haben plötzlich die Seiten getauscht! Das bringt den Leser durcheinander – daher sollte man die Finger von solchen Konstellationen lassen.

Dieses Beispiel ist natürlich gerade dann interessant, wenn man „doppelseitig“ Plant. Spannungsaufbau und wichtige Szenen.
Spannung baut man auf, indem man viele Panels auf eine Seite packt, in dem Beispiel auf die Seite, die danach umgeblättert werden muss. Der Leser hat man zum lesen und die Spannung baut sich auf – und dann – entlädt sich diese auf der nächsten Seite durch ein großes, wichtiges Panel!

Wichtige Panels sollte man auch immer im oberen Bereich der Seite platzieren – da sie hier am besten auffallen und am meisten Wirkung haben – man kann sie natürlich auch auf der zweiten Seite oben Platzieren, hier machen diese Panels dann neugierig.

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new call of duty 2010